Simone Ganz

Geboren wurde ich 1968 in Baden Baden. In Freiburg habe ich meine Kindheit verbracht, Jura studiert und vier Jahre als Rechtsanwältin gearbeitet.

Nach einer Familienpause arbeitete ich als Personalsachbearbeiterin weiter.

Durch den Tod mir nahestehender Menschen und durch andere tiefgreifende Verluste habe   ich erfahren, was Trauerarbeit bedeutet und wie hilfreich es ist, wenn jemand diesen Prozess begleitet.

Angesichts des Todes meines Vaters, war der Wunsch ehrenamtliche Hospizbegleiterin zu werden geboren. Dies hat meinem Leben nochmals eine neue Richtung gegeben.

Du frierst, und viele werden sagen, es ist nicht kalt. Du hast Angst, und viele werden sagen, hab nur Mut. Du bist allein und viele werden sagen, keine Zeit.

Doch manchmal ist da jemand, der sagt: Nimm meinen Mantel, und meine Hand, und lass mich dich ein Stück begleiten, jetzt!

(Verfasser unbekannt)

Ausbildungen und Qualifikationen

  • geprüfte Psychologische Beraterin (VFP)
  • Mitglied beim VFP (Verband freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und psychologischer Berater e.V)
  • Systemische Beraterin
  • Zusatzausbildung: Arbeiten mit dem Systembrett
  • NLP-Practitioner
  • Reiki 1. und 2. Grad
  • Trauerbegleiterin
  • Hypnosystemische Trauerbegleitung bei Roland Kachler
  • ehrenamtliche Hospizbegleiterin ( Ökumenische Hospizhilfe Südliche Bergstraße e.V.)

Meine Philosophie

Das Vertrauen ins Leben trägt mich.

Das anzunehmen was ist…immer wieder einen Weg finden mit allen Facetten, die das Leben zu bieten hat umzugehen – dem Schmerz und der Freude, dem Verlust und der Fülle, dem Tod und das Leben…

Dass das Sterben zum Leben gehört habe ich schon früh erfahren, als mein Opa nach einer langjährigen Krankheit im Kreise der Familie starb. Diese Zeit hat mich tief geprägt. Sein Verlust war für mich sehr schmerzlich und doch hatte ich immer das Gefühl, ihm noch nahe zu sein, seine Präsenz noch zu spüren.

Einige Monate später hatte ich einen Traum: Ich wollte unbedingt zu meinem Opa … ich ging durch einen Gang mit vielen Türen und am Ende war ein wunderbares, warmes Licht … pure, bedingungslose Liebe … dem ging ich entgegen … im Licht angekommen fühlte ich mich unendlich geliebt und spürte sofort seine Präsenz von meinem Opa … ich sagte ihm, das ich hier bleiben wolle – bei ihm. Doch er meinte liebevoll, dass die Zeit noch nicht soweit sei, wir würden uns später wieder sehen….

Vertrauen und Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht (Václav Havel)

Meine Haltung

Sie ein Stück Ihres Lebens begleiten zu dürfen heißt für mich, voller Demut, Achtung und Wertschätzung vor Ihrer Lebensgeschichte für Sie da sein- mit allem was Sie mitbringen.

Ihnen Raum und Zeit zu geben Ihre Gefühle, Ihren Schmerz, Ihre Trauer auszudrücken, zu spüren und dies mit Ihnen auszuhalten.

Ihnen Raum und Zeit zu geben, dass Sie sich nach innen wenden können, um Vertrauen in die Ihnen innewohnende Stärke und Fähigkeit aufzubauen.

Ihnen Raum und Zeit zu geben, dass Sie für sich Ihren eigenen Weg finden, mit Ihrer Trauer weiterzuleben.

Ein Weiser wurde gefragt, welches die wichtigste Stunde sei, die der Mensch erlebt, welches der bedeutendste Mensch, der ihm begegnet, und welches das notwendigste Werk sei. Die Antwort lautete: Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht, und das notwendigste Werk ist immer die Liebe. (Meister Eckhart)